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Betriebsbesichtigung bei Opel Schmidt 

schmidt-01Romea Hinrichs, Johanna Papke und Lars Pröger aus der Klasse 8a berichten über eine Betriebsbesichtigung bei Opel Schmidt am 8.10.07

Mit unserer Klassenlehrerin Frau Thole-Menke und dem Fachlehrer Herrn Mettler besichtigten wir am 8.10.07. das Autohaus Opel Schmidt. Der Betrieb Opel Schmidt wurde 1957 von Georg Schmidt erbaut (im Juni dieses Jahres wurde Opel Schmidt 50J.) Georg Schmidt fing mit einer kleinen Tankstelle an und zog dann an den jetzigen Standort in der Ebkeriege um. Der Standort umfasst mittlerweile 4400 Quadratmeter. Opel Schmidt hat 80 Mitarbeiter, die auf 8 Abteilungen verteilt sind, darunter Lackiererei, Buchhaltung, Büros, Serviceannahme und einige andere Abteilungen. Alle diese Abteilungen wurden uns anschaulich und spannend erklärt vom Meister Herrn Folkerts. (Bild 1 siehe nächste Seite)

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Zuerst waren wir in der Abteilung, wo auf Wunsch der Kunden die Winter- und/oder Sommerreifen der Kunden gelagert werden. Auch die eigenen Reifen, die verkauft werden sollen, sind hier vorrätig. Man hat uns hier den Unterschied zwischen Sommer- und Winterreifen erklärt. Der wesentliche Unterschied zwischen diesen beiden Reifenarten ist der, dass die Winterreifen weicher sind. Diese Reifen halten bis zu 8 Jahre. Eine Mischform dieser beiden Reifenarten ist der Ganzjahresreifen. Diese Reifen halten bis zu 4 Jahre. In dieser Region, so wurde uns mitgeteilt, reichen Ganzjahresreifen - und keine speziellen Winterreifen - vollkommen aus.

Die zweite Abteilung, welche besucht wurde, war die Aufbereitung. In der Aufbereitung werden Autos - Neu- und Altwagen - verkaufsfertig gemacht. Dabei wird bei Neu- und Altwagen unterschiedlich vorgegangen. Bei Neuwagen wird die beim Transport befindliche Wachsschicht entfernt und auch eventuell im Wagen befindliche Folien entnommen. Die Altwagen werden aufpoliert und kleine Schönheitsfehler (z.B. Brandlöcher in den Sitzen) behoben. In dieser Abteilung ist eine Waschanlage, die mit Altwasser, das aufbereitet wurde, wäscht.

Neben dieser Waschanlage, die sich in der Aufbereitung befindet, gibt es noch eine zweite außerhalb dieser. Dieses ist nach Auskunft notwendig, da oftmals mehrere Autos gleichzeitig aufbereitet bzw. gewaschen werden.

Neben der Waschanlage befindet sich ein besonderes Büro. Es ist das des firmeninternen Umweltbeauftragten. Dieser achtet darauf, dass das verbrauchte Wasser wieder aufbereitet wird. Auch für Schmierstoffe, Öle und alle anderen anfallenden Sondermüllarten (Lacke, Computerschrott, ...) ist er zuständig. Daneben gibt es auch eine Entsorgungshalle. Dieses ist eigentlich ein überdachter Platz. Auf diesem Platz werden unbekannte Schadstoffe (Altöle, Autoteile, ...) der Firma und von Kunden gelagert.

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Die nächste Abteilung, welche wir gesehen haben, war die Lackiererei. Es wurde uns erklärt, dass sie hier jede Farbe genau nachmachen können. Dabei ist es für die Lackiererei nicht von Bedeutung, ob es sich um einen Neuwagen handelt, oder um einen Altwagen. Der Grund ist der, dass bei Altwagen nicht mehr die Farbe des Auslieferungszustandes zu sehen ist, sondern diese verwittert ist. Diese Farbe kann durch eine spezielle Maschine erzeugt werden. Dazu gibt der Lackiermeister eine am Wagen befindliche Kodierung in die Maschine ein. Hierdurch wird die Farbe des Wagens exakt hergestellt. (bild 2 )

Rechts sieht man, dass sogar ein alter DDR-Wartburg auf diese Weise zu einem neuen Outfit kommt.

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Anbei ein Muster des Aufklebers dazu: ( Bild 3)

Auch werden hier Airbrush-Arbeiten durchgeführt. Diese sind kleine Kunst-Malereien, welche über dem normalen Lack gemacht werden.

Des Weiteren befinden sich in der Lackiererei zwei Kammern, die nur durch eine Tür getrennt sind.

Hierauf waren wir in der Reparatur- bzw. Ausbesserungswerkstatt. In dieser Werkstatt werden kleine Fehler und Macken ausgebessert, auch komplette Teile wie Türen oder Motoren. Mit dem kleinsten Hammer („Hannibal"): er wiegt 6 Kilogramm. Hier werden Autos neu aufbereitet.

Danach haben wir die Werkzeugkammer besichtigt. Aus dieser kann sich jeder Mitarbeiter das für die Reparatur benötigte Werkzeugteil holen. Nachdem es nicht mehr benötigt wird, sollte es wieder zurückgebracht werden. Dieses ist wichtig, denn sollte ein anderer Kollege das entsprechende Werkzeug benötigen, wird eine große Suchaktion gestartet. Neben ständig benötigten Werkzeugen haben sie auch alle anderen Werkzeuge vorrätig. Dieses gilt auch für die Modelle, welche nicht mehr oder noch nicht auf dem Markt sind.

Anschließend haben wir uns die Wagen von unten angesehen. Dazu sind wir einige Stufen heruntergegangen. In diesem Bereich befanden sich einige Tonnen, in denen verschiedene Ölsorten gelagert werden. In einigen Tonnen befindet sich neues Öl (zwei verschiedene Sorten in jeweils einer Tonne) und Altöl.

Danach waren wir in der Abteilung, welche für die elektrische bzw. elektronische Fehleranalyse zuständig ist. Dieses geschieht durch ein spezielles Gerät, welches mit dem Auto verbunden wird. Dadurch werden Fehler ausgelesen. Allerdings ist jeden Tag ein Update nötig, damit das Gerät weiterfunktioniert und geupdatet wird.

Zum Schluss waren wir im Verkauf. Hier hat uns eine Verkäuferin herumgeführt. Dabei haben wir festgestellt, dass Opel Schmidt nicht nur Opel verkauft, sondern auch Chevrolet und Saab. Diese beiden Modelle werden auch von Opel vertrieben. Daneben haben Sie auch einen Gebrauchtwagenhandel mit Modellen anderer Autohersteller.

Auf dem Dach der Gebrauchtwagenhalle werden schon komplett aufbereitete und verkaufte Wagen gelagert.

Wir bedanken uns beim Betrieb Opel Schmidt für die freundliche Aufnahme und Führung.

(Ganz toll fanden wir auch, dass wir so nett und gastfreundlich mit Speis und Trank verwöhnt wurden .)

von Romea Hinrichs, Johanna Papke und Lars Pröger