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Eine Betriebserkundung der besonderen Art

 

mar-200Einen spannenden Tag mit Killertomaten, Pulverdampf, großen und kleinen Kalibern bei strahlendem Sonnenschein verbrachte die Klasse 8b am Donnerstag den 9. Oktober 2008 auf hoher See. Da die WZ keinen Reporter für einen ganzen Tag entbehren konnte, durfte ich auf Wunsch von Herrn Mettler, durch den dieser Ausflug ermöglicht wurde, die Gruppe begleiten und einen Bericht über dieses Erlebnis schreiben.
Sofia Yakuba, Klasse 10 Ra 
 
 

Ein Tag bei der Marine

 
 mar-01
 
Am Donnerstag den 9. Oktober 2008 waren wir, die Klasse 8b der Franziskusschule, dazu eingeladen, einen Tag auf der Fregatte Mecklenburg-Vorpommern zu verbringen. Gegen 8.15 Uhr wurden wir von unserer Schule abgeholt und mit einem Bus der Bundeswehr zur vierten Einfahrt gebracht.
Voller Neugier und Interesse durften wir an Bord gehen und wurden von Fregattenkapitän Schönbach, dem Kommandanten, empfangen. Um auf unsere Fragen besser eingehen und uns alles besser erklären zu können, wurden wir in kleinere Gruppen aufgeteilt. Eine dieser Gruppen betreute Obermaat Böhm. Er zeigte uns das Schiff und erklärte sämtliche Dinge und Geräte, die an Bord zu finden sind. Ebenso beantwortete er unsere vielen Fragen. So erfuhren wir interessante Fakten, wie z.B. dass das Schiff mit einer Kraft von 5500 Tonnen das Wasser verdrängt, es aber alleine nicht so viel wiegt. Es hat zwei Turbinen, die jeweils über 30000 PS verfügen, jedoch auf 25000 PS gedrosselt sind. Wie jedem bekannt, beschweren sich viele über die hohen Benzinpreise. Im Gegensatz zu einem Auto verbraucht die Fregatte 11m³ Diesel pro Stunde bei voller Kraft voraus.
mar-02
 
Gegen 09.30 Uhr wurde unsere Führung wegen einer Rettungsmitteleinweisung unterbrochen.
Nachdem man uns erklärt hatte, was in Notfällen zu tun ist, setzten wir unsere Besichtigung fort. Wir durften uns ansehen, wie 24 Männer auf engstem Raum zusammen leben und erfuhren nebenbei, dass das Leben nicht immer leicht ist an Bord, da man keine wirkliche Privatsphäre hat. Aber viel Zeit um sich darüber Gedanken zu machen bleibt einem nicht, weil man meistens seiner Arbeit nachgehen muss und davon wäre immer genug da ist.
Ein weiterer wichtiger Raum ist die Messe. Dies ist ein Aufenthaltsort und ein Essraum für jeweils ca. 60 Männer und Frauen. Auf dem Schiff ist alles durchgeplant, das ist für das Zusammenleben sehr wichtig. Z.B. erklärte man uns, dass als erste diejenigen essen, die zur Wache aufziehen, danach die Dauerwächter und als letzte die Soldaten , die von der Wache abziehen. Um 11.40 Uhr durften auch wir ein leckeres Gericht, Schnitzel mit Kroketten, an Bord genießen. Kurze Zeit darauf folgte auch schon die nächste Sensation. Es war uns erlaubt beim scharfen Schießen zuzusehen. Für gewöhnlich wird zur Übung auf so genannte Killertomaten geschossen.
 
mar-03
Dies sind zunächst kleine rote Dreiecke, die aufs Meer hinausgeschossen werden und sich dann im Wasser zu großen, roten Kreisen ausbreiten. Anschließend durften wir uns auf dem Oberdeck aufhalten und Herrn Böhm unsere Fragen zur Marine stellen. So bekamen wir auch auf eine der meist gestellten Fragen eine Antwort. Wie ist das eigentlich mit der Gleichberechtigung gegenüber den Frauen?
Sie werden genauso behandelt wie Männer, erklärte man uns. Sie dürfen die gleichen Berufe ausüben und die gleichen Tätigkeiten ausführen wie die Männer. Jeder ist auf die Hilfe des anderen angewiesen, egal ob Mann oder Frau. Um 16.10 Uhr lief die Fregatte Mecklenburg-Vorpommern wieder im Hafen ein. Kurz bevor wir von Bord gingen, bedankten und verabschiedeten wir uns herzlich vom Fregattenkapitän und unseren Gruppenleitern .
Somit ging ein sehr schöner, interessanter und informativer Tag zu Ende.  
 
 
mar-04
 
 
 
Oberbootsmann Stefan Kirchner zusamen mit seinen ehemaligen Lehrern.