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besuch landtagsabgeordneter kleinGegen Hausaufgaben an Ganztagsschulen

Bericht in der WZ vom 16.11.2012

Der fächerverbindende Unterricht in Wilhelmshaven ist nach Ansicht des Bildungspolitikers vorbildlich. Alle Kinder finden so einen Zugang zum Thema. Die Franziskusschule soll Vorbild für andere Schulen im Land werden. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Karl- Heinz Klare, zeigte sich gestern nach einem mehrstündigen Besuch der katholischen Oberschule an der Mitscherlichstraße „rundum begeistert“. Der Eindruck von Klare: „Hier herrscht ein besonderer Geist.“

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Der CDU-Politiker, der auf Einladung des christdemokratischen Landtagskandidaten Jörn Felbier nach Wilhelmshaven gekommen war, lobte den integrativen Ansatz in der Schule. Es gebe nicht eine einzige Studie, die belege, dass gemeinsamer Unterricht von stärkeren und schwächeren Schülern der Entwicklung der Stärkeren schade. Auch die Inklusion, die gemeinsame Beschulung von behinderten und nicht-behinderten Kindern, werde die Schulen bereichern.

Besonders beeindruckt habe ihn an der Franziskusschule der fächerverbindende Unterricht, durch den ganzheitliches Lernen gefördert werde. Hierdurch fänden alle Kinder einen Zugang zum jeweiligen Thema. Vorbildlich sei auch das „Übende Lernen“ an der verbindlichen Ganztagsschule. Lehrer verschiedener Fachrichtungen betreuen hierbei Schüler bei der Nachbereitung des Lernstoffes. Klare kündigte eine Initiative an, wonach es künftig an Ganztagsschulen keine Hausaufgaben mehr geben soll.

An der Franziskusschule werden nach den Worten von Schulleiter Georg Kallage 450 Schülerinnen und Schüler unterrichtet, davon zwei Drittel aus Wilhelmshaven und ein Drittel aus Friesland. Obwohl erst seit August offiziell Oberschule (die bislang einzige in Wilhelmshaven), würden Kinder von Haupt- und Realschule an der Schule in Trägerschaft der katholischen Kirche schon seit zweieinhalb Jahren gemeinsam unterrichtet. Die Regeln der gebundenen Ganztagsschule – einschließlich gemeinsames Mittagessen – gelten derzeit für die Klassen 5 bis 8. Jedes Jahr kommt ein weiterer Jahrgang hinzu.

Klare und Felbier wurden bei ihrem Besuch von den CDU-Ratsherren Helmut Möhle und Michael Kunze begleitet. Felbier und Möhle kündigten an, dass sich auch Wilhelmshaven Gedanken über die Gründung weiterer Oberschulen machen werde.

Aktuell gibt es 284 Oberschulen im Land. Jährlich sollen 80 bis 100 hinzu kommen, sagte Klare. Bei der Gestaltung lasse das Land den Schulträgern alle Freiheiten. Aktuell werde die Einführung von Oberschulen durch bessere Ausstattungen seitens des Landes unterstützt. Mittelfristig sollen aber alle Schulformen – auch die Integrierten Gesamtschulen – in den Genuss der besseren Rahmenbedingungen kommen.

Als wegweisend bewertet Klare Beschlüsse des CDU Parteitages, wonach die Zahl der betreuenden Fachkräfte je Krippengruppe von zwei auf drei angehoben und auch an Grundschulen Sozialarbeiter eingesetzt werden sollen.